Der Übergang von Klasse 4 zu Klasse 5

- Teil des Schulprogramms -

Vorüberlegungen

Der Eintritt in die Hauptschule bedeutet für den Schüler einen tiefen Einschnitt in seinem Leben. Er verlässt die für alle Schüler verbindliche Grundschule und "wählt" mehr oder minder freiwillig die Hauptschule, als die für ihn beste weiterführende Schule. Der erste Eindruck und die ersten Wochen in dieser neuen Schule werden prägend für den Weg durch diese sein.

Ein Schulbeginn, der bei den Schülern und Schülerinnen das Vertrauen in diese Schule und ihre Lehrpersonen legt, sollte oberstes Ziel sein.

Die Ziele

Der Schüler soll unvoreingenommen aufgenommen werden.

Die Stärken und Schwächen eines jeden Kindes sollen möglichst früh entdeckt werden, um jedes Kind dort abholen zu können, wo es steht.

Durch eine geringe Anzahl von Lehrpersonen soll die neue Schule für den Schüler überschaubar und die Möglichkeit der stärkeren Bezugsbildung gegeben werden.

Die Lehr- und Lernformen sollen variabel, die Lerngruppengröße klassenübergreifend veränderbar gestaltet werden.

Die Elternarbeit soll intensiviert werden.

Die Realisierung der Ziele in zeitlicher Abfolge

Frühzeitig vor dem Termin der Anmeldung findet ein "Tag der offenen Tür" statt, an dem die neuen Schüler mit ihren Eltern am Unterricht teilnehmen, Fachräume kennenlernen und im Gespräch mit der Schulleitung Fragen klären können.

In der Woche vor Pfingsten stehen die Klassenlehrer fest. Diese führen gemeinsam die Gespräche mit den abgebenden Grundschulen. Nach den Gesprächen findet die Einteilung der Klassen statt.

Gegen Ende des Schuljahres bekommen die Eltern einen Brief mit der Einladung zum ersten Schultag, mit dem Bestellschein für die Bücher aus dem Elternanteil und mit der Angabe des Klassenlehrers ihres Kindes.

Am ersten Schultag findet ein ökumenischer Gottesdienst für Kinder und Eltern, gestaltet von den bisherigen 5. Klassen, und eine Einschulungsfeier in der Aula unter Mitwirkung des Schulchores und Beiträgen von Schülern der Schule statt. Danach wird den Eltern Gelegenheit gegeben, mit in die Klasse zu gehen oder/und sich im "roten Raum" bei einer Tasse Kaffee aufzuhalten. Der erste Schultag endet mit der 4. Stunde.

Die Schüler erhalten am ersten Schultag einen Begrüßungsbrief von ihrem jeweiligen Klassenlehrer. Dieser beinhaltet u.a. den Stundenplan, den Organisationsplan für die erste Schulwoche, Informationen zu benötigten Unterrichtsmaterialien sowie den Hinweis auf die bestehende Schulordnung.

In der ersten Schulwoche hat der Klassenlehrer möglichst viele Unterrichtsstunden pro Tag in seiner Klasse. Diese Stunden dienen vornehmlich nicht der "Stoffvermittlung" sondern dem Kennenlernen untereinander, dem Kennenlernen der Schule, dem Aufstellen von Klassenregeln usw. .

Vor der Zeugniskonferenz im Januar findet eine Jahrgangskonferenz der 5. Klassen statt.

Organisatorische und personelle Voraussetzungen

Die Klassenlehrer der 5. Jahrgänge werden für die Gespräche mit den Grundschulen nach Notwendigkeit freigestellt.

Der Klassenlehrer erhält einen hohen Stundenanteil in seiner Klasse.

Der Stundenplan weist pro Woche mindestens 2 Stunden aus, die die Klassenlehrer mit gleichem Fach in ihren Klassen parallel unterrichten.
Ist keine Fächerübereinstimmung zwischen den Klassenlehrern gegeben, so erhalten zumindest die Deutsch- oder Mathematiklehrer 2 parallel liegende Stunden. In diesen Stunden soll, evtl. unter Mitwirkung einer 3. Lehrperson, der Klassenverband aufgehoben werden, um eine besondere Förderung über die Klassengrenzen hinaus durchführen zu können.


Anschrift:

Christine Koch Hauptschule Eslohe

Schulstr. 7

59889 Eslohe

Kontakt:

Tel.: 0 29 73 - 97 44 20

Fax: 0 29 73 - 97 44 26

E-Mail: hauptschule(at)eslohe-schulen.de