Klassengemeinschaftstage in Hardehausen

Zur Stärkung unserer Klassengemeinschaften verbrachten wir, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b der Realschule Eslohe, sowie 4 Lehrerinnen zwei Tage in Hardehausen.

Am 02.Dezember 2013 ging es nach der 2. Unterrichtsstunde los. Wir fuhren mit dem Bus ca. 2 Stunden lang, bis wir am Ziel „Jugendgästehaus Hardehausen“ ankamen. Dort empfingen uns 5 Betreuer. Zuerst stand ein Kennenlernen der Schüler und der Betreuer an, mithilfe von verschiedenen Spielen. So sollten wir uns z. B. nach alphabetischer Reihenfolge –einmal der Vornamen und einmal der Zunamen- geordnet und anschließend nach Geburtsdaten aufstellen. Auch musste sich die komplette Klasse auf eine Plane stellen und versuchen, diese zu wenden. Niemand durfte den Boden berühren. Dieses klappte leider nicht so gut. Im Anschluss daran gab es um ca. 12.15 Uhr Mittagessen. Danach hatten wir bis 14.00 Uhr Zeit, unsere Zimmer zu beziehen. Anschließend gab es Kaffee und Kuchen. Die Verpflegung im Jugendgästehaus war gut und üppig. Nach dem Kaffeetrinken waren Spiele angesetzt.

Wir Schüler mussten identische Brücken aus verschiedenen Materialien, wie z. B. Klebestift, Strohalme, Bücher, Kartons, usw. bauen. Diese Materialien waren teilweise nummeriert oder bunt gekennzeichnet. Für den Bau dieser Brücken wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Wir durften bei diesem Vorhaben aber keine konkreten Zahlen und Farben nennen. Da wir durch eine Wand getrennt an zwei Tischen saßen, sollte durch dieses Spiel unsere Kommunikation gestärkt werden.

Danach mussten wir mithilfe von Getränkekisten einen „Säure-Fluss“ durchqueren. Bei diesem Spiel waren gute Absprache und Körperkontakt wichtig. Anschließend stand ein ähnliches Spiel an; wir mussten uns von Eisschollen in ein Rettungsboot begeben. Die Eisschollen bestanden aus Papptellern, welche im ganzen Haus verteilt waren.

Um ca. 18.00 Uhr gab es Abendessen. Danach führte eine Gruppe von 10 Schülerinnen und Schülern unserer Klasse ihr seit einigen Tagen einstudiertes Theaterstück vor. Ab 20.00 Uhr konnten wir zwischen bestimmten Angeboten, wie Schwimmen, Fußballspielen in der Sporthalle und Tischtennis wählen. Um 23.00 Uhr war schließlich Nachtruhe angesagt und wir Schüler gingen brav auf unsere Zimmer. Dort durften wir uns aber noch in Zimmerlautstärke unterhalten oder Gesellschaftsspiele machen.

 

Am nächsten Morgen besuchten wir, die Klasse 8 a, nach dem Frühstück einen in einem Waldstück gelegenen Niedrigkletterseilgarten, welchen wir selbst aufbauen mussten. Dieses erforderte Kraft. Da wir nicht gesichert waren, waren wir auf die Hilfe und auf das Vertrauen unserer Klassenkameraden angewiesen. Jeder Schüler hatte einen Partner, dem er fest vertrauen musste. Auch unsere Klassenlehrerinnen, Frau Schlüter und Frau Biskoping, nahmen an diesem Klettern und auch an dem nachfolgend genannten Spiel teil. Die Kletter-Aktion dauerte ca. 2 Stunden lang.

Alsdann gingen wir auf eine große Wiese. Jeder Schüler und auch die Lehrerinnen bekamen ein dünnes Band in die Hand, das am anderen Ende an einem kleinen Ring befestigt war. Insgesamt waren es 30 Bänder. Wir haben uns in einem Kreis aufgestellt und mussten jetzt einen Tennisball, der in den Ring gelegt worden war, durch einen Hindernisparcours in einen Becher balancieren.  Bei diesem Spiel kam es wiederum auf das „Miteinander“ an. Der Tennisball ist bis zu seinem Ziel nur einmal aus dem Ring gefallen. Das war schon eine gute Leistung!

Als letztes Spiel mussten wir uns in einem Raum verteilen und mit geschlossenen Augen bis „35“ zählen. Keine Zahl durfte doppelt genannt werden. Um hierbei erfolgreich zu sein, haben wir vorher eine Taktik/einen Plan entwickelt. Danach ging das Zählen recht schnell und gut.

Nach diesem Spiel läutete schon wieder die Glocke zum Mittagessen. Danach hatten wir Schülerinnen und Schüler aus beiden Klassen noch die Möglichkeit, den „Eine Weltladen“ zu besuchen. Dies ist ein Laden mit fair gehandelten Produkten.

Anschließend ging es dann wieder in Richtung Heimat. Unsere Taschen standen bereits gepackt in den Zimmern. Um ca. 14.30 Uhr erreichten wir Eslohe.

Wir „ALLE“ waren uns einig, dass wir zwei schöne Tage in Hardehausen verbracht hatten, die nicht nur interessant wegen der dortigen Angebote waren, sondern auch, dass unser „Miteinander“ gestärkt und intensiviert wurde.

Hoffentlich bleibt dieser „Klassen-Zusammenhalt“  bis zu unserer Schulentlassung!

                                                                                        (Clara Mathweis, Klasse 8 a)

 



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