Projekttag an der Realschule Eslohe 

An unserer Schule wird jedes Jahr vor den Halbjahreszeugnissen ein Projekttag durchgeführt.

An diesem Tag bekommen alle Jahrgangsstufen unserer Schule verschiedene Projekte, die sie mit Hilfe ihrer Lehrer ausarbeiten. Der Schulunterricht  wird an diesem Projekttag besonders gestaltet. Folgende Themen werden in den einzelnen Jahrgängen bearbeitet:

  • Klasse 5:     "Wie mache ich meine Hausaufgaben richtig?“
  • Klasse 6:     "Markieren und Strukturieren"
  • Klasse 7:     "Informationen beschaffen"
  • Klasse 8:     "Referate erstellen und bewerten"
  • Klasse 9:     "Bewerbungen"
  • Klasse 10:    Fahrt  in das "Haus der Geschichte" nach Bonn

Wenn man ganz neu auf einer weiterführenden Schule ist, müssen viele Kinder erst mal lernen, wie man seine Hausaufgaben richtig macht. Deshalb ist das Thema "Hausaufgaben"  auch jedes Jahr das Projekt für die Klasse fünf unserer Schule.
Am Anfang werden die Schüler gefragt, wie sie bisher ihre Hausaufgaben gemacht haben. Sie lernen an diesem Tag auch, wie sie sich zwischen den einzelnen Hausaufgaben etwas entspannen können. Die Kinder gestalten ein Plakat, auf dem sie Tipps zum "Besser Konzentrieren" verfassen. In der Mitte des Tages müssen die Kinder ein Gedicht auswendig lernen und aufsagen. Am Ende des Tages haben sie u.a. gelernt, dass ihr Schreibtisch ordentlich und sauber sein muss, damit sie sich gut auf ihre Hausaufgaben konzentrieren können.


      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei dem Thema "Markieren und Strukturieren" lernen unsere Schüler aus einem Text wichtige Informationen herauszuarbeiten und diese dann ordentlich zusammenzufassen, beispielsweise in einer Mindmap.

Bei dem Thema "Informationen beschaffen" bekommen die Schüler Fahrpläne, Duden oder andere Informationszettel. Sie müssen daraus wichtige Informationen finden. In der zweiten Hälfte des Projekttages  suchen sie  aus dem Internet Informationen für ein bestimmtes Thema heraus.

Unsere achte Klasse arbeitet in Kleingruppen zusammen. Als Erstes erstellen sie die Schritte zur Erarbeitung eines Kurzvortrages und  verfassen eine Checkliste. Zusätzlich wird ein Bewertungsraster für den Zuhörer erstellt. In der zweiten Hälfte wird mit Hilfe der erarbeiteten Kriterien ein Kurzreferat erstellt und vorgetragen.

 

      

 

Eine neunte Klasse geht am diesem Tag in die Volksbank, um dort ein Bewerbungsbogen zu bearbeiten und ein Vorstellungsgespräch zu üben. Die Parallelklassen werden von der Barmer AG besucht und werden auch für schriftliche und mündliche Bewerbungen fit gemacht.

 

Die "Zehner" erleben zum Abschluss ihrer Schulzeit noch mal etwas richtig Tolles: Sie dürfen zum Haus der Geschichte nach Bonn fahren und "64 Jahre Geschichte in 90 Minuten" erleben.

Bericht vom 06.02.14:   Mit zwei Bussen und drei Lehrern machten wir (die Zehnerstufe) uns gegen 8:00 Uhr auf den Weg nach Bonn in das Haus der Geschichte. Dort angekommen, wurden wir in Gruppen eingeteilt und bekamen eine Führung über 64 Jahre Deutsche Geschichte. Jeder Schüler bekam einen Kopfhörer, welcher mit dem Mikrophon der Führungsleiterin verbunden war. In dem Museum  ist vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zum heutigen Tag alles Wesentliche ausgestellt.

Uns wurde klar, wie prägend der Krieg für unser Land war. Es begann mit der Besetzung Deutschlands (1945) von Frankreich, Großbritannien, der UdssR (Russland) und den Amerikanern, dessen Auswirkung  durch spannende Bilder, Höraufnahmen und Filmausschnitte gut dargestellt wurde.

Im Haus der Geschichte geht es nicht nur um den Krieg, sondern auch um die späteren wichtigen Ereignisse, wie die Mondlandung und die einzelnen Gruppenbewegungen. Durch originale Teile, wie z.B.  Käfer, Trabbis und VW Busse, Klamotten und Spielzeuge (die zum Teil von Privatleuten zur Ausstellung abgegeben worden sind) bekamen wir zu Gesicht, wie die Leute früher lebten und wie sie sich geholfen haben.

Ein weiteres wichtiges Stück unserer Geschichte war zum Anfassen und Erleben nahe. Das alte Parlament hatte ihren Sitz in Bonn, welches teilweise mit den originalen Sitzen aufgebaut wurde. In diese durften wir uns setzen als unsere Gruppenführerin uns etwas darüber und über Konrad Adenauer (erster Bundeskanzler) erzählte.

Nach knapp 90 Minuten war die Führung beendet und wir hatten bleibende Eindrücke über unsere Geschichte bekommen. Wir können sagen, dass es eine spannende Zeitreise für alle Beteiligten war. Die restliche Zeit durften wir in Kleingruppen durch die Stadt gehen.

      

 

Mehr  wollen wir über den Projekttag von unserer Schule nicht verraten. ;)

Pauline Lübke, Martina Kathol


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